Jerusalem

Israel war ein von mir lange ersehntes Reiseziel. Oft hatten wir es geplant, doch irgendwie hatte es nie geklappt.

Geflogen sind wir von Istanbul aus mit Pegasus Airlines. Noch nie zuvor hatte ich etwas von dieser Airline gehört, demnach war ich sehr aufgeregt. Erst nach der Buchung fing ich an zu recherchieren und das was ich fand war nicht vielversprechend. Doch ausser unfassbar wenig Platz hatte ich nichts zu bemängeln. Das einzige was mir nun bewusst wurde ist der Grund warum in der üblichen Sicherheitseinführung vor Take-Off die früher obligatorische erste Sicherheitsregel bei Flugzeugunglücken: Kopf auf die Knie, Hände über den Kopf, nicht mehr erwähnt wird. Diese Position ist mittlerweile nun noch bei Passagieren mit einer Körpergröße unter 1,50m möglich. Meine Knie derweil bohrten sich in den Vordersitz, und der Abstand meines Kopfes zum vorderen Sitz war so knapp, dass das Lesen eines Buches unmöglich war. Aber es waren auch nur 1,5 Stunden Flugzeit.

Die Einreise und die dazugehörigen Kontrollen verliefen erstaunlicherweise problemlos. Nach 20 Minuten waren wir durch. Wir waren baff. Männer mit Vollbart erschweren im Normalfall jede Einreise.

Dann kamen wir zum vermeintlich komplizierten Teil. Es war nun bereits nach Mitternacht und wir mussten weiter nach Jerusalem. Viel hatten wir über Sheruts gehört, doch wir konnten es uns noch nicht richtig vorstellen. Aber auch da wurden wir überrascht. Kaum verlässt man das Terminal ist der Weg bereits ausgeschildert, und trotzdem der Fahrer kein Wort Englisch verstand kamen wir  eine Stunde später am Hotel an, dank sehr netter Mitreisender.

Am nächsten Morgen machten wir uns ausgeschlafen und gestärkt auf den Weg in die Altstadt. Unser Hotel war nur wenige Minuten vom Damascus Gate entfernt.

jaffagate

Durch das Damaskus Tor durch und man ist in einer anderen Welt.

Ich hatte mich nicht wie üblich auf diesen Tag vorbereitet. Ich wusste die Altstadt ist klein und gut zu erlaufen, also ließen wir uns treiben. Viele kleine Gassen und Geschäfte und auf einmal waren wir auf der Via Dolorosa. Auch diese liefen wir zunächst einmal lang. Irgendwann kamen wir am Jaffa Gate raus. Also holten wir uns einen Plan der Altstadt im Touristen Büro. Das erste was wir fanden war die Klagemauer. Der Rest war dann auch schnell gefunden.

klagemauer

Felsendom

grabeskirche aussen

Jerusalem hat mich sehr fasziniert. Ich bin selbst nicht religiös, doch die Stadt hat mich berührt. Die Emotionen der Pilger zu sehen, wie sie teilweise das erste Mal die Grabeskirche betreten war unbeschreiblich. Es treffen in dieser Stadt so viele Meinungen und Ansichten aufeinander, dass die Spannungen die dadurch erzeugt werden förmlich zu spüren sind.

IMG_0697

Ich bin sehr froh, dass wir uns treiben lassen konnten und ohne Reisegruppe unterwegs waren und ich bin mir sicher, dass ich wiederkommen werde.

Highlights am Abend: Essen im Arca, Trinken in der Bar des Mamilla Hotels

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