Italien

Heute, wo es draußen einfach nicht hell werden wollte, wühlte ich mich durch alte Urlaubsbilder. Manchmal hilft gegen miese Stimmung auch schon, sich die Sonne auf Fotopapier festgehalten anzuschauen. Ein paar der schönsten Sonnenstunden hatten wir vor 2 Jahren in Italien. Es war im Juni und unsere Reise führte uns von Rom über Neapel und Capri an die wunderschöne Amalfiküste. Für mich einfach der schönste Fleck Italiens.

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Wir haben bei diesem Trip unsere unterschiedlichsten Urlaubsinteressen perfekt vereint! In Rom spazierten wir also die ersten Tage durch das größte öffentliche Museum, besuchten den Petersdom, die Vatikanischen Museen und die sixtinische Kapelle. Auf dem Monument Vittorio Emanuele II tranken wir Kaffee und genossen den Blick aufs Forum und das Collosseum.

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Von Rom ging es mit dem Zug weiter nach Neapel. (Überraschend fand ich übrigens, dass das Reisen mit der Bahn in Italien günstig und sehr komfortabel ist.) In Neapel ging es uns hauptsächlich ums… ESSEN!

Neapel gefiel mir unglaublich gut. Nach dem touristischen Disneyland der vorigen Tage kam mir Neapel einfach nur ur-italienisch vor. Die Märkte, die Menschen und das Meer!

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Wir futterten uns durch Pizza, Pasta und Risotto und krönten jede Mahlzeit mir einem Eis zum Nachtisch. Unser B&B war übrigens der Wahnsinn. Comfort Suites Spaccanapoli. Wunderschöne Altbau Zimmer mit kleinen Balkonen, abseits der typischen Hotelviertel. Vom Balkon gibts Ausblicke in neapolitanische Wohnungen und Ihre Bewohner, man ist mittendrin.

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Auch mit dem Zug ist man in Kürze in Pompeii. Perfekt für einen Tagesausflug.

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Mit der Fähre ging es dann aber schon bald weiter nach Capri. Die Fähre war voll. Ich meine so wirklich. Tagtäglich werden tausende Touristen auf die Insel geschifft. Viele von Ihnen Tagestouristen. Diese schieben sich dann in Massen durch die kleinen Gassen. Es gibt auf dieser Insel kaum Mittelmäßigkeit. Hier trifft günstiger Gruppentourismus auf High Society. Souvenirläden vs. Chanel. Und die Cola kostet 8€. Capri ist wunderschön aber kaum zu ertragen.

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Eine Nacht hat gereicht und mit der Fähre ging es dann weiter nach Positano. John Steinbeck schrieb 1953 „Position bites deep. It is a dream place that isn´t quite real when you are there’d become beckoningly real after you have gone“ So wahr.

Mit dem SITA Bus kann man unkompliziert und günstig die Küste abfahren und sich in einem der weniger besuchten Orte niederlassen. Wir hatten ein wunderschönes Hotel in Praiano mit einem Traum-Balkon. Ich meine wirklich…!

DSC_2397Hier genossen wir dann für die restlichen Tage die Sonne und das Meer. Auch wenn ich normalerweise der aktive Part unserer Urlaubsgemeinschaft bin, fiel es mir bei diesem Anblick doch sehr einfach, einfach mal nichts zu machen und nur den Horizont anzustarren.

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DSC_2401So! Ich weiß dieser Bericht ist ne alte Kamelle, aber mir geht es nun ein wenig besser. Für den letzten Rest klau ich dem kleinem Mann nun noch eine seiner Vitamin D Tabletten. Nur noch 8 Wochen bis zum Frühling.

 

 

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